Freya
in
Canada

Waterloo, Quebec, Canada
45°20'09.9"N 72°32'07.8"W

Aufbruch

Am Samstag war es soweit, nach einem Jahr warten ging es endlich los, ins schöne Kanada.Da der Flug bereits um 06:05 gehen sollte, klingelte der Wecker bereits um zwei Uhr und um kurz vor drei ging es dann auch schon zum Flughafen.

Als wir dort ankamen, packte mich dann doch die Panik, weil ich nicht erwartet hatte, dass der Flughafen, morgens um halb vier, so voll sein würde. Zum Glück ging dann aber alles ganz schnell, als die Schalter dann aufgemacht haben. Mit dem Abgeben des Koffers ging es dann auch schon zur Sicherheit, was gleichzeitig auch Abschied bedeutete.  Es hat sich surreal angefühlt, den Menschen Tschüss zu sagen, die man sonst so oft oder täglich sieht, als sehe man sich in zwei Wochen wieder.

Nach der Sicherheit bin ich zu dem Gate gegangen, an welchem ich dann auch Elea und Emma getroffen habe, die wirklich extrem nett und offen waren. Im Flugzeug habe ich dann auch Rieke getroffen, die neben mir saß. Zu meiner Enttäuschung gab es auf dem ersten Flug keinen Tomatensaft, sondern nur Osaft, der allerdings krass nach Vanille geschmeckt hat. 

In Paris angekommen sind wir dann auch zum nächsten Gate und haben da die anderen Leute, die ebenfalls aus Deutschland nach Québec geflogen sind, getroffen und eins kann ich sagen, am Pariser Flughafen lässt es sich warten. 

Der nächste Flug ist erst mit anderthalb Stunden Verspätung abgehoben, da das Gepäck eines Passagiers, welcher nicht an Bord war, an Bord war und das ganze Gepäck aus- und wieder eingeladen werden musste. Auf dem Flug selber habe ich einstündige Naps gemacht und endlich meinen Tomatensaft bekommen. 

Bei der Ankunft am Montréaler Flughafen war ich dann echt aufgeregt, was das Visum und generell die “Einreise” anging, habe alle 5 Minuten gecheckt, ob ich wirklich alle wichtigen Unterlagen dabei habe, um festzustellen, dass ich allein den Letter of Introduction, also mein quasi Visum und meinen Reisepass brauchte.    

Noch vor der Immigration mussten wir Fragen auf einem Bildschirm beantworten, welcher auch gleich tolle Bilder von uns gemacht hat.

Dann sollte es auch schon zur Immigration gehen, als wir festgestellt haben, dass jemand fehlt. Rieke war nicht mehr da und wir haben sie auch nicht erreicht. Super, 5 Minuten in Kanada und schon fehlt jemand. Nach dem Suchen sind wir dann zur Immigration , wo man von außen nicht reingucken konnte, und haben sie dann doch wiedergefunden. 

Nur Elea, Anna und Ich mussten uns anstellen, was ungefähr eine Stunde gedauert hat, da die anderen nicht lang genug hier bleiben und nur ein ETA brauchten. Die Frau am Schalter war wirklich extrem nett, was gut war, da Anna und ich wirklich extrem nervös waren. An sich ging alles recht einfach, was uns allerdings nicht gesagt wurde, dass nicht nur Anna und ich zu dem Schalter müssen, sondern auch Eric und Elea, da wir zu viert diese blöden Fragen beantwortet haben. Das hieß dann also, dass die beiden erstmal antanzen durften. Die Frau hinterm Schalter wollte dann ein Dokument sehen, dass die beiden an der Schule angenommen wurden, was die beiden aber nicht dabei hatten, dachten wir bzw sie. Schlussendlich haben sie dann gefühlt alle Dokumente vorgelegt, wobei jedes besser war als das vorherige, bis sie dann schließlich doch das richtige in der Hand hatten. Es hört sich eventuell nicht so an, aber es war amüsant anzusehen.  Als wir dann schlussendlich unser Visum in der Hand hielten, waren wir mehr als Glücklich.

Wir konnten es kaum abwarten, zu unseren Koffern zu kommen, die anderen hatten ihre natürlich schon, und waren super happy, dass diese auch mitgekommen sind. Mit Kofferwagen sind wir dann richtung Ausgang, wo dann auch unsere Programmleiterinnen auf uns gewartet und uns herzlich empfangen haben. 

Weiter ging es dann auch schon aus dem Flughafen raus, in einen Schulbus. Und Oh mein Gott, war das aufregend. Mit dem Schulbus sind wir dann nach Bromont gefahren, wo ich auch schon von meinen Gasteltern, Pam und Eric, sowie Maria, meiner mexikanischen Gastschwester und Zya, dem Goldendoodle, abgeholt wurde.  Dann ging es auch schon zu meinem neuen Zuhause, wo ich dann auch direkt eine Roomtour und schließlich auch mein Zimmer bekommen habe. Ich liebe diese Einbauschränke. 

Samstag, 27 08 22

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